kulTisch Newsletter | Sommer 2013

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
verehrte Freundinnen und Freunde der Kunst & Kultur,

"Wer klopfet an? / O neun gar arme Leut´ / Was wollt ihr dann?/ O gebt uns Herberg heut / O, durch Gottes Lieb wir bitten / Öffnet uns doch Eure Hütten …"

Winter 2013/14 
… dieses, leicht abgeänderte volkstümliche Weihnachtslied aus Tirol, aufgez. um 1850, handelt von der vergeblichen Herbergssuche des heiligen Paares. Erst der 6.Wirt gewährt Asyl und weist Maria und Josef einen Viehstall zu.

Im Fokus geht es diesmal um neun Flüchtlinge, die, ermüdet vom ganzjährig boomenden Eventgehabe, sich nach einer Behausung umsahen – und oh Wunder – einen genuinen Ort fanden. Mehr unter Menüpunkt aktuell

Unter kul&Neu um eine, nein, zwei Hütten, die Wilhelm und Jacob heißen und auf einem Dach stehen.

Ach ja. Womit wir wieder bei diesen neun umtriebigen "Wesen" gelandet wären, die aus widrigen Verhältnissen flüchteten und eine urige Bleibe fanden. Details unter zeitFenster

Und hier die Antwort eines der Wirte auf die Bitte der Herbergssuchenden: "Ei, macht mir kein Ungestüm / Da packt euch, geht woanders hin!"

Eine barmherzige Wintersaison wünschen.
Elvira Richter - und die kulTisch-Redaktion