kulTisch Newsletter | Sommer 2013

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
verehrte Freundinnen und Freunde der Kunst & Kultur,

"Poesie ist wie ein Duft, der sich verflüchtigt und dabei in unserer Seele die Essenz der Schönheit zurücklässt …"

Winter 2013/14 
… lautet der poetologische Kommentar des aus Wunsiedel im Fichtelgebirge stammenden Jean Paul (-Friedrich Richter). Ein zwischen Klassik und Romantik schwebender deutscher Schriftsteller, dem Goethe und Schiller die kühle Schulter zeigten. Klassischer Ernst tat sich eben schwer mit einem, der seine Zeitgenossen mit humorvoller Resignation und geistvoller Ironie betrachtete.

Im Fokus steht es diesmal ein Exeget des Kleinformatigen, der der Epoche der Frühromantik seine Referenz erweist. Inmitten einer Zeit des Schreckens, denselben ausblendete. Farben aus Kohlblättern und Blut generierte. Und die so entstandenen Kleinode, wie ein Meisterspion in die 2400 km entfernte Heimat schmuggelte. Mehr unter Menüpunkt aktuell

Unter kul&Neu geht’s um zwei legendäre Portraitmaler der Weimarer Zeit, die die Kunstwelt aufmischten und ihre Zeitgenossen in drastischer Hässlichkeit verewigten.

Nun, da der Frühling da ist und mit ihm sein Duft … wartet der m(w)ilde Südwesten mit einer Kojenlandschaft auf, die dem Tafelbild den roten Teppich ausrollt. Und alle, die dachten, dass in unserem Medienzeitalter Kunst aus der Steckdose kommt, haben das Nachsehen. Für sie gibt es keine Kuschelkojen! Details unter zeitFenster


Mit proust´schem Frühlingsduft
Elvira Richter - und die kulTisch-Redaktion