kulTisch Newsletter | Herbst 2014

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
verehrte Freundinnen und Freunde der Kunst & Kultur,
Chers collègues, Chers amis, Chers amateurs de l’art et de la culture,

"Der zum ersten Mal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation."

Herbst  2014 
… meinte Sigmund Freud, Lehrstuhlinhaber verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen und Seelenerforscher, der seinen Spot nicht nur auf "seelische Urwelttiefen", sondern - laut Thomas Mann - auch "auf moralische, gesellschaftliche und mystisch-religiöse Früh- und Vorgeschichte der Menschheit" richtete.

Unser "kulTisch"-Spot ist auf eine Stadt gerichtet, die, von Phöniziern vor ca. 2600 Jahren gegründet, auch gern als Europas Tor zum Süden – und Afrikas Tor nach Europa bezeichnet wird. Wo die  Grands Boulevards nichts weniger als multilinguale Flaniermeilen sind und das Wort  "Merde" zum guten Umgangston gehört.  aktuell verrät wo.

Im Fokus ein Landscape aus Stone, Sea and Sky. Im Innern birgt es Artefakte dreier Kontinente: "Clash der Kulturen" inszeniert als Welten, als Schnittstelle zwischen Orient  und Okzident. Siehe zeitFenster

Unter  kul&Neu ein rebellisches Stadtviertel, wo der Geist der Marseillaise weiterlebt; sich kleine Straßencafés, Restaurants, Design-, Buch-, Comic-und Plattenläden wie auf einer Perlenkette aneinanderreihen. Parole: Un Centre Ville Pour Tous/ Eine Innenstadt für alle

„(… ) ein Bonmot von Georges Brassens, das auf Französisch noch viel schöner klingt: « Rester c'est exister. Mais voyager, c'est vivre.»“, mailte Kathrin Böer (Kulturwissenschaftlerin/Sorbonne-Absolventin), et ayant aussi assuré la traduction de notre newsletter vers le français.

Belles soirées d’automne ensoleillées à tous et toutes wünschen
Elvira Richter und kulTisch-Redaktion