kulTisch Newsletter | Sommer 2015

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
verehrte Freundinnen und Freunde der Kunst & Kultur,
Chers collègues, Chers amis, Chers amateurs de l’art et de la culture,

"Gegen den Kulturstrom kann man nicht schwimmen, doch man kann sich an Land retten."

Sommer 2015 
so
August Strindberg, einer der produktivsten Autoren Schwedens. Verließ sein Heimatland infolge negativer Reaktionen auf seine schonungslose Kritik an den gesellschaftlichen Zuständen. Inspiriert von Shakespeares rasanten Szenenwechseln, die sich auch in seiner Biografie widerspiegeln: Unstete Aufenthalte in Frankreich, der Schweiz und Österreich, drei gescheiterte Ehen und temporäre religiöse Wahnvorstellungen.

Auf aktuell findet sich in unserer Sommerausgabe eines der rätselhaftesten Stücke der Theatergeschichte: Shakespeares Vermächtnis. Plot: Insassen eines Bootes stranden durch Zauberkraft auf einer Insel.

Im Fokus: Projekte, die den klassischen Theaterrahmen verlassen: Jeder Ort wird zur Bühne, jeder zum Akteur. Wo Shakespeare mit Doppelpass angesagt ist? Siehe kul&neu

Unter zeitFenster geht ebenso um eine Insel/Inselgruppe, auf der zwei Künstlerinnen leben, die scheinbar mühelos den Spagat zwischen Tradition und Moderne schaffen. "… Was zunächst ungegenständlich erscheint, erweist sich als Wind, der über eine Ebene weht …" heißt es in der Einladung aus Berlin.

Was in diesen Tagen ein schönes Schlusswort ist.
Kühlbringende Grüße … Elvira Richter und kulTisch-Redaktion