kulTisch Newsletter | Sommer 2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
verehrte Freundinnen und Freunde der Kunst & Kultur,

Chers collègues, Chers amis, Chers amateurs de l’art et de la culture,

"Freunde sind wie Gärten, in denen man sich ausruhen kann."

Sommer 2017 
als Antoine de Saint-Exupéry dieses Aperçu von sich gab, dachte er möglicherweise an eine Oase in einem Meer aus Sand. Tatsächlich wurde der Traum von einem Garten in der Wüste geboren. In einem Meer von Sand erliegt man leicht dem Zauber einer Luftspiegelung, die einem einen paradiesischen Ort vorgaukelt, der Erfrischung und Stillen der Sehnsucht verspricht.

Pestalozzi sah das weitaus realistischer, wenn er konstatiert, dass im Herbst in den Gärten die Stille steht, für die wir keine Zeit haben. Davon kann jeder Gärtner ein Lied singen. Musen, raten ab und an die Harke aus der Hand zu legen und Disteln und Dornen links liegen zu lassen. Um stattdessen? Nun - durch ideale Abbilder zu wandeln, die die Sinne anregen. "Genuss für alle Sinne" verspricht ein Sommerereignis, das zwei Schrebergärten verwandelt und den Besucher einlädt, sich mit Leib und Seele dem […] Genuss hinzugeben. Details unter aktuell

Im Fokus:
Jahreszeiten und die japanische Seele. In japanischen Gartenlandschaften sind Steine nicht unbedingt Steine. Und Asymmetrie ist Gestaltungsprinzip. Sich in lyrischen Sujets zu ergehen gehört zur japanischen Gartenkunst wie die Atemtechnik zu Zen. Siehe zeitFenster

Ein Unwort geht in Mannheim um! Märchen enden normalerweise mit einem Happy End. Es sei denn, eine böse Fee ruft "Neubepflanzung" und schwupp-di-wupp verwandelt sich ein Paradiesgarten in eine Knochensteinwüste mit Disteln und Dornen. So geschehen im Jahre 2013 am nach Osten ausgerichteten Flügel des … mehr unter kul&neu

Sommerliche Grüße
elvira richter und kulTisch-Redaktion