kulTisch Newsletter | Herbst 2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
verehrte Freundinnen und Freunde der Kunst & Kultur,

Chers collègues, Chers amis, Chers amateurs de l’art et de la culture,

"I don´t know where the artificial stops and the real starts."

Herbstr 2017 
… sagte Andy Warhol, für den das Original weniger zählte als die Kopie bzw. die Vervielfältigung (Multiple). Warhol, ein manischer Sammler jeglicher Art von Gedrucktem wie Werbeflyer, Kinohefte, Life- oder Time-Magazine, verwendete in den 60er-Jahren Printfotos für seine Siebdruckvorlagen, die er wiederum quasi in Endlosschlaufe seriell wiederholte. Ob First Lady, Mona Lisa, Suppendose oder Elektrischer Stuhl, alles wandelte sich in Warhols "Factory" downton Manhattan unterschiedslos in "Being good in business is the most fascinating kind of art".


Fotoromanzi, eine Gattung, die in den 70er-Jahren konsumfreundlich den Spagat zwischen Kitsch und Kommerz exerzierte. Politsatire 1982 in der Titanic: Facts, Fake oder Fiction? Details u. aktuell Im Fokus: Tod beim Flanieren oder vertrau besser dem Großen Bruder siehe zeitFenster "Wir leben in einer Welt, in der man Konfektionskleidung trägt", sagte Gustave Flaubert und trug Fliege. Der moderne Zeitgenosse trägt Provo-Kunst und sonst nix unter kul&neu


Winterlichte Grüße
elvira richter und kulTisch-Redaktion