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Sommer 2016

 





 
"Gesamtkunstwerk aus Natur und Kultur" 
 
Westlich von Wien (ca. 150 Km/NÖ), an der Romantikstraße gelegen, thront das 900 Jahre alte Renaissanceschloss die Schallaburg. Für Gartenliebhaber bietet ein der italienischen Renaissance nachempfundener Schlossgarten mit seinem Ambiente aus Zier- und Nutzpflanzen jede Menge Anregungen. Danach darf er im von (Apfel)-Grazien bestandenen Hain relaxen.
 
 
Der dem Bacchus huldigende Walker jedoch trollt sich ins unweit gelegene Mostviertel bzw. die Wachau.
Nun zum Kulturächter, dem Fein- und Freigeist unter uns Zeitgenossen. Er eilt unverzüglich zum Ausstellungs-Fixpunkt 2016 (selbstredend nach Kenntnisnahme der Museums-Hausordnung: alkoholisiertem Zustand ist zu entsagen, desgleichen der Fotografie … verboten sind insbesondere die Mitnahme von Stöcken, Schirmen und vor allen Dingen Drogen wie Nikotin) … womit wir beim diesjährigen Thema sind: "Die (wilden) 70er – Damals war Zukunft".
 
 
Eine Ausstellung des Büro trafo K., das das Jahrzehnt der Jugendrevolte in sieben Kapitel aufgliedert: den Alltag der von Punk und Pop bewegten Zeit, über die nazistische Vergangenheit, bis zu alternativen Lebensformen und nicht zuletzt: Das spacige, grellbunte Design der Siebziger. Zum Beispiel die erste vollautomatische Küche des Künstlers/Designers Hasso Gehrmann, der zwischen 1946 u. 49 u.a. in Heidelberg und Mannheim (!) studierte.
 

 
Was ist geblieben vom hohen moralischen Anspruch, den Träumen nach einer besseren Welt, antiautoritärer Erziehung, alternativen Lebensformen; geworden aus der Umwelt-, Frauen- und Atomkraft-Nein-Danke-Bewegung; dem Streben nach offenen Grenzen und direkter Demokratie? Alles gebongt? Oder Fragen, die nach wie vor relevant sind? "Blick zurück (und) nach vorn gerichtet" lautet das Credo des ambitionierten Kuratorenteams von trafo K.