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Schnittpunkt zwischen Orient und Okzident

Wem gehört die Stadt?

 
Frisch auf den Tisch  |  Herbst 2014:  
Les Marseillais, La Marseillaise et La Mer

M wie Marseille

"Rom sehen und sterben".  Marseille sehen... und sich unsterblich verlieben. Beide Optionen haben etwas für sich. Als Mannheimer wählt man selbstredend die zweite, weil nur sieben Transit­stunden entfernt.  Der TGV machts möglich. Und schon kann der Quadrate­bewohner abends über die Grands Boulevards flanieren oder im petit café flätzend das Straßentheater in vollen Zügen genießen. Für Giacomo Meyerbeer, der Meister der Grand Opéra, "(…) das Interessanteste aller Theater."
 
Norman Fosters Spiegeldach am Vieux Port / Alter Hafen
 
Das Herz von Frankreichs zweitgrößter Stadt, das sind drei Straßen: Trois Rues und auch drei Universen, die alle in Canebière (1er arr.) aufeinandertreffen. La première: Rue de Rome, ist sozusagen die Hauptarterie, die Straße der petits prix und auch Bastion der Einwanderer. Orientalischer Flair und bourgeoise Palais des Fin de Siècle des ausgehenden 19.Jh., mediterrane Gemüse- und Fischmärkte liegen vis-à-vis Glamour du Luxe-Restaurants à la française.  Im Grand Hotel, wo einst Richard Wagner Quartier bezog, logiert heute la Préfecture de Police / Polizeiwache.
 
Arabischer Markt | Rue du Marché des Capucins
 
Wer wissen will, wie Marseille tickt, checkt in einem der vielen petit hotels in Canebière ein und praktiziert abends das von Marseiller aller Couleur auf öffentlichen Plätzen ausgetragene Kugelspiel Boule.  Et après, just wenn der Massentaumel / Citylärm der Straßen verebbt, nippt man an der kleinen Bar du coin an seinem Pastis und genießt die sanfte Meeresbrise, die vom Hafen herüberweht.
Wie gesagt: En seulement sept heures …
 
Petit Café | La Préfecture/Polizeiwache
 
Canebière: Nur 1 Metro-Station vom Hauptbahnhof Marseille-Saint Charles entfernt
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