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AKTUELL

   Filmpremiere
CORONA - Hase
Frisch auf den Tisch  | Frühjahr 2021:
 
 
MEHR ZEIT FÜR OPHELIA UND OTHELLO
 
Filmpremiere am Welttheatertag,
27. März, ab 20h auf youtube und
auf RNF (Rhein-Neckar-Fernsehen)
am Ostersamstag um 18:30 Uhr
 
Was denken und tun Kreative Köpfe, angesichts eines verhängten totalen Lockdowns. Richtig: Sie schalten in den Krisenmodus. Improvisieren. Mobilisieren ihre Fantasie.
 
YouTube Filmpremiere
 
 
Und weil der Himmel wahnsinnig blau war, die Einkaufsmeile total leer und die Stille angenehm spürbar
(Filmzitat) sprang das Kino im Kopf an. KOPFKINO. Flutete NON-STOP die hypersensibilisierte Künstlerseele mit immer neuen Vorschriften, Verboten, Verordnungen. Verstellten Türsteher, Safe- und Bodyguards die Aussicht und Möglichkeit auf Film, Gesang und Bühnentanz. Ausgeträumt die grenzenlose Freiheit.
 
Limeik Topchi, als Regisseur erprobt, in der freien Szene  bestens etabliert und vernetzt, trommelte eine Filmcrew zusammen. Das Team trotzte allen technisch-, corona- und wetterbedingten Widrigkeiten. Realisierte Topchis Filmidee: Künstler*innen werden Fragen zu ihren persönlichen Erfahrungen und Zukunfts­perspektiven während und nach dem Lockdown gestellt. Neben den künstlerischen Disziplinen Schauspiel, Regie, Musik, sind ebenso existentielle Fragen Teil der Filmsequenzen.
 
Mehr Zeit für OHELiA & OTELLO
 
Nun ist das erste Statement (Teil I und Teil II) aus der Sparte Schauspiel fertig. Das Kino im Kopf.
 
Unorthodox in der Machart, stellt der dokumentarisch inszenierte Kurzfilm  MEHR ZEIT FÜR OPHELIA UND OTHELLO des bulgarischen Theatermachers und Heyme-Adepten Limeik Topchi die Frage nach Sinn oder Irrsinn eines zwangsverordneten Stillstands. Kafkas Türhüterparabel  "Vor dem Gesetz", performt von der Off-Theater-Szene Akteurin und ehemaligen NTM-Schauspielerin Monika-Margret Steger, beleuchtet schlaglichtartig den ganzen Wahnwitz angesichts eines nicht enden wollenden Countdowns. Der aus Shortcuts montierte Schlussakt veranschaulicht eindringlich den aktuellen künstlerischen Ausnahmezustand. Zeigt die Bühne als traurigen, verlassenen Ort, aber auch als Hoffnung auf einen Neustart des kulturellen Lebens.
 
PS: Das Projekt entstand in Kooperation mit Theater im Pfalzbau Ludwigshafen und wird vom Kulturamt der Stadt Mannheim gefördert.